Funktion der Bandscheibe

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Welche Funktion haben Bandscheiben?

 

Die Bandscheibe wirkt wie ein Puffer und Polster zwischen zwei Wirbeln der Wirbelsäule, weshalb sie auch Zwischenwirbelscheibe (Disci intervertebrales) genannt wird.

 

Die Bandscheibe besteht aus zwei bindegewebigen Schichten:

 

• ein fester Außenring aus derben, kollagenen Fasern und

• ein Gallertkern.

 

Der Gallertkern der Bandscheibe gleicht wie ein Wasserkissen die Druckunterschiede aus, die entstehen, wenn zwei Wirbel gegeneinander bewegt werden. Dadurch wird die Wirbelsäule sehr beweglich, weil nicht die starren Wirbelkörper aneinander stoßen, sondern sich die Zwischenwirbelscheibe (Bandscheibe) elastisch verformt. Außerdem wirkt die Bandscheibe wie Stoßdämpfer, wenn Stauchungen auf die Wirbelsäule einwirken.

 

Die Bandscheiben sind fest mit den Deckplatten der Wirbelkörper verwachsen und können daher nicht verrutschen. Ein Bandscheibenvorfall bedeutet also keineswegs ein Verrutschen der Bandscheibe nach vorne (> Bandscheibenvorfall). Jede Bandscheibe ist etwa fünf Millimeter dick. Zusammen bilden alle Bandscheiben zusammen ungefähr ein Viertel der Länge der Wirbelsäule.

 

Die Bandscheiben verlieren beim Sitzen, Gehen und Stehen, also wenn Druck auf ihnen lastet, an Dicke. Beim längeren Liegen, vor allem beim Schlafen, regenerieren sich die Bandscheiben wieder, wobei der Gallertkern aus seiner Umgebung Flüssigkeit aufnimmt. Nach dem Schlaf ist der Gallertkern der Bandscheibe wieder prall gefüllt.