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Bandscheibenvorfall: Das Krankheitsbild

 

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

 

Die Bandscheibe ist eine Art mechanischer Puffer, - sie liegt jeweils zwischen zwei Wirbelkörpern. Die Bandscheibe besteht aus einem Faserring und einem gallertartigen Kern.

 

Mit Bandscheibenvorfall ist das Vortreten des Kerns der Bandscheibe durch den Bandscheibenfaserring gemeint. Wegen der anatomischen Nähe zum Wirbelkanal und zu den Nervenwurzeln kann es leicht zu einer Beeinträchtigung der Funktion einer Bandscheibe und zu starken Schmerzen kommen.

 

Ein Bandscheibenvorfall kann an jeder Stelle der Wirbelsäule auftreten, jedoch am häufigsten finden sich ein Bandscheibenvorfall im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Infolge altersbedingter oder sonstiger degenerativer Veränderungen und/oder Überlastungen bilden sich beim Bandscheibenvorfall Risse im Faserring. Durch Schrumpfung des Gallertkernes kommt es zur Verringerung des Zwischenwirbelraums.

 

Bei mechanischen Beanspruchungen kann beim Bandscheibenvorfall ein Teil des Gallertkernes aus der Bandscheibe durch den Faserring hinausgequetscht werden und gegen das hintere Längsband, eine bindegewebsartige Struktur, die zwischen Wirbelkanal und Bandscheibe sitzt, stoßen.

Bandscheibenvorfall

 

Man unterscheidet je nach Schweregrad zwischen drei Stadien des Bandscheibenvorfalls:

 

1. Protrusion: flache Vorwölbung in den Wirbelkanal durch Austritts eines kleinen Anteils des Gallertkerns unter das hintere Längsband.

 

2. Bandscheibenvorfall: pralle Vorwölbung des hinteren Längsbandes in den Wirbelkanal, ausgelöst durch Austritt eines großen Anteils des Gallertkerns aus der Bandscheibe.

 

3. Sequester: Hier befindet sich das herausgequetschte Bandscheibengewebe frei im Wirbelkanal. Wichtig beim Bandscheibenvorfall ist ein individuelles Therapiekonzept.

 

Ein Bandscheibenvorfall kann an jeder Stelle der Wirbelsäule auftreten, jedoch am häufigsten finden sie sich im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Infolge altersbedingter oder sonstiger degenerativer Veränderungen und/oder Überlastungen bilden sich beim Bandscheibenvorfall Risse im Faserring. Durch Schrumpfung des Gallertkernes kommt es zur Verringerung des Zwischenwirbelraums. Bei mechanischen Beanspruchungen kann beim Bandscheibenvorfall ein Teil des Gallertkernes aus der Bandscheibe durch den Faserring hinausgequetscht werden und gegen das hintere Längsband, eine bindegewebsartige Struktur, die zwischen Wirbelkanal und Bandscheibe sitzt, stoßen.

 

Symptome beim Bandscheibenvorfall

 

Obwohl ein Bandscheibenvorfall theoretisch in jedem Bereich der Wirbelsäule (und auch an mehreren Stellen zugleich) vorkommen kann, gibt es bevorzugte Lokalisationen. Am häufigsten findet man einen Bandscheibenvorfall im unteren Lendenwirbelbereich und am Übergang zum Kreuzbein. Ein Bandscheibenvorfall in diesem Bereich kann, je nach genauer Lokalisation, Schmerzen, Lähmungen, Gefühlsstörungen („Haut fühlt sich pelzig an“) der unteren Extremität und der Gesäßregion, Inkontinenz (Unfähigkeit Stuhl zu halten) und akuten Harnverhalt verursachen. Ist ein Bandscheibenvorfall mit Blasen-Mastdarmstörungen verbunden, muss eine sofortige Behandlung (Operation) erfolgen. Im Halswirbelsäulenbereich entsteht häufig ein akutes oder chronisches Schulter-Arm-Schmerzsyndrom, häufig mit Lähmungen und Gefühlsstörungen der Arme verbunden.

 

 

Lesen Sie bitte auch hier:
> Die mikrotherapeutische und operative Behandlung der Wirbelsäule

> "Das Kreuz mit dem Kreuz"

> Die Wirbelsäule