Funktion der Bandscheibe

Wirbelsaeule (Wirbelsäule)

Bandscheibenvorfall: Behandlung/ Therapie

Aktives Rückentraining/ Rückenschule

Bandscheiben schonen

Bandscheibenoperationen

Bandscheibenvorfall: zum Neurochirurgen

 

Patientenmagazin Bandscheibe-aktuell

 

 

Impressum

 

Kreuzschmerzen und Rückenschmerzen

 

Kreuzschmerzen sind Schmerzen des Rückens, die unterschiedliche Ursachen haben können. Mediziner sprechen von Lumbalgie/Lumbago (lat. lumbus = Lende; dt. auch Hexenschuss), wenn die Lenden-Kreuzbeinregion betroffen ist. Ein Hauptbetätigungsfeld des Neurochirurgen ist die Therapie von Rückenschmerzen und Kreuzschmerzen. Akute Rückenschmerzen und Kreuzschmerzen treten entweder erstmalig oder nach mindestens sechsmonatiger Beschwerdefreiheit innerhalb eines Tages auf und halten für höchstens drei Monate an.

 

Kreuzschmerzen sind weit verbreitet

 

In Deutschland haben etwa ein Drittel der Menschen irgendwann im Leben Kreuzschmerzen. Etwa drei Viertel haben die Schmerzen mindestens einmal im Jahr und etwa 80 % klagen mindestens einmal im Leben über Kreuzschmerzen. Von den Abschnitten der Wirbelsäule ist die Brustwirbelsäule (BWS) hinsichtlich Kreuzschmerzen prozentual am wenigsten und die Lendenwirbelsäule (LWS) am häufigsten betroffen. Bei Männern sind Rückenschmerzen mit knapp 20 % die häufigste, bei Frauen mit 12 % die zweithäufigste Ursache für Arbeitsausfälle. Am häufigsten sind Rückenschmerzen in der Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen zu verzeichnen. Kinder sind davon nicht.

 

Rückenschmerzen - Nackenschmerzen

 

Ca. 90 % aller Kreuzschmerzen sind unspezifisch – d. h.: im Rahmen ärztlicher Untersuchungen sind letztlich keine Befunde zu erheben, die die Beschwerden hinreichend erklären. Der restliche Anteil verteilt sich als spezifischer Kreuzschmerz auf folgende Krankheitsbilder: Wirbelbrüche (v. a. kommen häufig bei Osteoporose vor), Spondylolisthesis (Gleitwirbel), meist im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfall, anatomische Längendifferenzen der Beine, Spinale Stenose (enger Wirbelkanal), eine Instabilität der Wirbelsäule, Entzündungen bzw. entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen wie z.B. der Morbus Bechterew, Tumoren der Wirbel (primäre Tumoren und – häufiger – Metastasen). Bei Kreuzschmerzen muss grundsätzlich auch an das Vorliegen internistischer Erkrankungen gedacht werden. Wie in allen Bereichen der Wirbelsäule können auch psychosomatische Schwierigkeiten eine Rolle bei der Schmerzentstehung spielen.

 

Spinalkanalstenose/ Spinalstenose

Verengung des Wirbelkanals

 

Bei einer Spinalkanalstenose liegt eine Verengung des Wirbelkanals vor. Häufige Beschwerden sind belastungsabhängige Kreuzschmerzen vom Kreuz in die Beine. Man kann Patienten mit einer Spinalkanalstenose gut mit einer mikrochirurgischen Operation helfen, indem man den engen Wirbelkanal erweitert. Die Quote zufriedener Patienten ist hier sehr hoch, die Gehstrecke wird in der Regel deutlich länger. Bei der Spinalkanalstenose gibt es verschiedene Operationsverfahren, deren Ziel es grundsätzlich ist, eine Befreiung der Nervenstrukturen von Druck zu erreichen. Spinalkanalstenosen (oder Spinalstenosen) gehören also in die Hand des erfahrenen Neurochirurgen.

 

Lesen Sie bitte auch hierr:
> Rückenschmerzen und Rückenschule
> Ischias
> Hexenschuss